Zur Zeit versuchen deshalb verschiedene russische
Einzelhandelsketten sowie vom Westen sanktionierte Oligarchen neue Logistikketten in Kazachstan zu bilden, über die Russland dann auch weiter beliefert werden kann. Unter anderem haben viele russische Unternehmen nun bereits Zweigstellen in anderen OVKS-Ländern eingerichtet. So sollen sich in den letzten Monaten zehnmal mehr russische Unternehmen in Kasachstan angesiedelt haben als normal. Offensichtlich ein gutes Geschäft. Mittlerweile bieten einige Anwälte in Russland umfassende Dienstleistungen an, um die Gründungen von Unternehmenszweigstellen in Kasachstan durchzuführen.
Sogar dringend benötigte Rüstungsgüter für beschädigtes Kriegsgerät könnte Moskau auf diesem Weg erhalten. Wie man sieht, gibt es also noch viel Arbeit, um Russland effektiv den Zugang zu solchen Waren abzuschneiden.