Nach dem Gespräch zwischen Trump und Pence hatte
Pences Stab offenbar den Secret Service von möglichen Problemen in diesem Zusammenhang unterrichtet, wie nun die "New York Times“ in einem Bericht schreibt. Demnach soll Pences Stabschef sogar den leitenden Secret-Service-Agenten des Vizepräsidenten in sein Büro bestellt haben. Ihm gegenüber sei dann geschildert worden, dass sich Trump öffentlich gegen Pence äußern werde. Dies könne sogar eine Gefahr für das Leben des Vizepräsidenten darstellen. Man wusste also offenbar bereits im Vorfeld von möglichen Krawallen von gewaltbereiten Trump-Anhängern. Und tatsächlich seien bei der Demonstration von Trumps Anhänger Rufe wie
"Hängt Pence“ ausgestossen worden. Am fraglichen Tag war Pence dann von seinen Sicherheitsleuten an einen geheimen Ort gebracht worden. Im Nachhinein hatte sich Trump über diese Sicherheitsmaßnahme beschwert und soll angemerkt haben, dass Mike Pence womöglich tatsächlich erhängt werden sollte. Ob dies lediglich Sarkasmus oder die tatsächliche Meinung Trumps war, bleibt allerdings offen.