Schon seit dem letzten Jahr baut Polen deshalb provisorische Zäune an den einfach zugänglichen Übergangspunkten auf. Begonnen hatte die Maßnahme mit dem Bau von Stacheldrahtverhau mit einer Höhe von 2,50 Metern. Seit Januar werden diese provisorischen Bauten nun aber mit Zäunen von 5,5 Meter Höhe ersetzt, die zudem auch mit Kameras und Bewegungsmeldern ausgestattet sind. Insgesamt kostet dieses Projekt Polen etwa 366 Millionen Euro. Zudem soll Polen laut seines Innenministers Mariusz Kaminski auch eine Verordnung verabschiedet haben, nach der ein gut 3 Kilometer breiter Streifen um die Grenzzäune zur Sperrzone werden soll. Diese Zone dürfe dann von Ortsfremden, Helfern und Journalisten nicht mehr betreten werden. Zur Zeit werde geprüft ob man diese Zone eventuell weiter ausweiten kann, wie ein Ministeriumssprecher gegenüber der Zeitung "Rzeczpospolita“ bestätigte.