Kommando der ukrainischen Streitkräfte bezieht sich auf diesen Coup: "Durch die koordinierten Arbeit der Artillerieeinheiten der 80. Luftangriffsbrigaden der Luftlandetruppen der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Zug des 104. Luftangriffsregiments der 76. Luftangriffsdivision der Luftlandetruppen der Russischen Föderation zerstört", heißt es dort.
Unterdessen gehen dir russischen Angriffe im Osten der Ukraine aber noch immer weiter. Jetzt haben die Truppen der russischen Armee ihre Angriffe stärker in die Provinz Luhansk verlagert, wo sich aktuell das härteste Kampfgeschehen konzentriert. Im Augenblick seien die russischen Truppen dabei in die Randgebiete der ukrainischen Stadt Sjewjerodonezk vorzurücken. Trotz des heftigen Beschusses durch russische Artillerie sollen noch immer ukrainischen Soldaten versuchen den Angriff zu stoppen. Wie Serhiy Gaidai, Gouverneur der Region Luhansk, jetzt informierte, seien die russische Truppen sowohl in den südöstlichen und nordöstlichen Teil der Stadt vorgedrungen. Das Vorgehen sei dabei immer das Gleiche. Zunächst würde die Gegend mit Artilleriefeuer belegt und danach rücken die russischen Truppen vor. "Diejenigen, die angreifen, sterben. Dann folgen wieder Beschuss und Angriff, und so weiter, bis sie irgendwo durchbrechen", beschreibt der Gouverneur das aktuelle Vorgehen. Dies habe dazu geführt, dass in den Außengebieten der Stadt bereits ein "schrecklicher Geruch des Todes" in der Luft liege, wie Gaidai bestätigte.