Letzte Woche hatte Scholz im Bundestag erklärt: "Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen. Die Ukraine muss bestehen.“ Doch mittlerweile stehen die Chancen auf einen Sieg der Ukraine gegen die russischen Invasoren besser wie nie. Deshalb kommt nun auch aus der Opposition Kritik an Scholz' Verhalten auf. Erste Politiker werfen dem Kanzler vor, auf Zeit zu spielen. "Ich befürchte, dass der Bundeskanzler nicht will, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt“, rätselte CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter (58) bei der Talkshow von Anne Will. Eine Einschätzung die auch CSU-Außenpolitiker Florian Hahn (48) teilt: "Wir könnten die Ukraine schon lange in ihrem Kampf um Land und Leben viel wirksamer unterstützen. Die Bundesregierung ist ständig auf der Bremse“. Erste internationale Experten warnen bereits davor, dass Scholz Deutschlands Ansehen in der Welt zerstört. "Die von Olaf Scholz praktizierte Diskrepanz zwischen großen Versprechen und kleinen Taten hat den Ruf Deutschlands in der Ukraine und bei vielen europäischen Partnern massiv beschädigt“, meint Ukraine-Experten Sergej Sumlenny. Bleibt zu hoffen, dass der Kanzler langsam mal die Kurve bekommt.