Peinlich! Russische Soldaten müssen ihre Ausrüstung selbst kaufen! Putin hat kein Geld mehr für die Truppe!

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Peinlich! Russische Soldaten müssen ihre Ausrüstung selbst kaufen! Putin hat kein Geld mehr für die Truppe!

News (2 / 1) 24.05.2023 23:33 / Peter Symbolbild imago


Wie die Soldaten bestätigen, sei ihnen ein hohes Gehalt von etwa 200.000 Rubel (3229 Euro) versprochen worden, wenn sie einen Vertrag unterschreiben, der die Teilnahme am Ukraine-Krieg vorsieht. Doch dafür sei natürlich auch besserer Schutz notwendig, der offenbar seinen Preis hat.

"Eine Kampfweste der Stufe 4, die sowohl Pistolen- und Gewehrschüsse als auch Schrapnell aufhalten kann, kostet im Durchschnitt 70.000 Rubel (1130 Euro)“, erzählt einer der Soldaten der Rosgvardia. "Ein Helm kostet weitere 10.000 Rubel (161 Euro). Anständige Stiefel kosten etwa 5000 Rubel (80 Euro), und sie brauchen eigentlich zwei Paar. Eine taktische Weste kostet zwischen 5000 und 10.000 Rubel. Außerdem muss man noch eine Jacke, Hosen, T-Shirts und Pullover kaufen. Das macht etwa 200.000 Rubel aus“, wie der Soldat aufzeigt. Also geht schon einmal ein ganzer Monatslohn für notwendige Schutz- und Ausrüstungsgegenstände drauf.

Standardausrüstung weist Mängel auf

Die von den Militärs ausgegebene Standardausrüstung weist Mängel auf und sei unvollständig. "Wir müssen alles selbst kaufen, mit unserem eigenen Geld“, klagen die Soldaten deshalb. Von der Front gibt es ebenfalls zahlreiche Berichte, nach denen das russische Militär wohl mit logistischen Versorgungsproblemen zu kämpfen hat. So sollen russische Soldaten zum Teil die Schuhe von getöteten ukrainischen Kämpfern gestohlen haben. Durch den Krieg verdienen nun offenbar vor allem die Online-Händler. Dort ist die Nachfrage nach Schutzwesten, Helmen und kugelsicheren Uniformen gestiegen. "Visierte Helme sind am teuersten. Ein billiger Helm ist nur eine Mütze. Das Visier schützt die Augen, daher ist der Preis höher“, erklärt ein russischer Händler. Die meisten Gegenstände werden auf dem russischen Online-Marktplatz Avito. Dort wird unter anderem auch vom russischen Verteidigungsministerium ausrangierte Ware verkauft. Wie man sieht, scheint der Krieg dort also ein einträgliches Geschäft zu sein.