Die Tiere eignen sich wegen ihres hervorragenden
Gehörsinns für diese Einsätze und sind in der Lage gefährliche Gegenstände wie Minen aufzuspüren. Auch das US-Militär habe in den 1960er Jahren damit begonnen Delfine und Seelöwen zu diesem Einsatz zu trainieren. Wie das US Naval Institute berichtet, das im Bundesstaat Maryland angesiedelt ist, hatte die sowjetische Marine während des Kalten Krieges ebenfalls mehrere Programme mit Meeressäugern gestartet. Eines davon waren die , sogenannten Kampfdelfine, die in einer Einrichtung in der Nähe von Sewastopol trainiert wurden. Beim Zusammenbruch der Sowjetunion war dieses Programm an die ukrainische Streitkräfte gegangen. Doch im Jahr 2014 als Russland die Halbinsel Krim annektiert hatte, kehrt das Projekt unter die Kontrolle der russischen Marine zurück. Seitdem sollen diese Programme erneut ausgeweitet worden sein.