Wie nun die Experten vom Robert-Koch-Institut vermuten, sei die Zahl der Fälle in der EU schwer einzuordnen. Zwar berichten einige Länder über eine höhere Anzahl als statistisch erwartet, doch es könnte auch durchaus sein, dass hier die erhöhte Aufmerksamkeit eine große Rolle spielt. Denn die Falldefinition sei bislang nicht eindeutig spezifisch. So könnte sich bei genaueren Untersuchungen in der Folge zeigen, dass einige der genannten Fälle dann doch nicht Teil dieses Ausbruchs sind. Deshalb fordern die Mediziner noch um einige Wochen Geduld bei der Analyse der Fälle. Erst wenn konkrete Untersuchungsergebnisse vorliegen, wird man von seiten der Deutschen Leberstiftung zu den Vorfällen Stellung nehmen, wie jetzt
Vorstandsmitglied Christoph Sarrazin mitteilt. Erst dann könne man Empfehlungen geben, wie man eine Erkrankung am besten vermeidet.