Nicht nur auf dem Schlachtfeld spitzt sich der Krieg in der Ukraine immer weiter zu. Denn auch der parallel gestartete Cyberkrieg ist im vollen Gang. Und dieser birgt ebenfalls zahlreiche Gefahren. Denn in diesem Bereich ist auch Deutschland längst ins Blickfeld der russischen Cyberkrieger geraten.
Nicht nur in der normalen Welt herrscht im Augenblick in der Ukraine ein brutaler Krieg. Auch im Internet ist ein Cyberkrieg entstanden, bei dem täglich neue Attacken gemeldet werden. Einige Gruppen von Cyberkriminellen können dabei eindeutig den russischen Streitkräften zugeordnet werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Hacker-Gruppierungen APT28 und 29. Diese Gruppen bedrohen im Zug des Ukraine-Kriegs auch die Sicherheit Deutschlands. Allem Anschein nach hatten die russischen Hacker bereits Ende 2021 damit begonnen, Computerviren in fremde Computer einzuschleusen, die sich nun mit Kriegsbeginn im Februar 2022 aktiviert haben. Viele dieser Angriffe zielten auf kritische Infrastruktur und Staatsorgane in der Ukraine ab. In diesen Fällen hat sich nun gezeigt, dass diese Bedrohungen lange Zeit unerkannt bleiben können und dann von einem auf den anderen Moment riesige Probleme verursachen. Experten berichten nun von einer Verdreifachung der Cyberattacken auf die Ukraine seit dem Start des Krieges.