In den letzten Wochen hatte es von russischer Seite keine neuen Zahlen hinsichtlich eigener Opfer in diesem kriegerischen Konflikt gegeben. Vor Wochen hieß es, dass etwa 1.500 russische Soldaten gefallen seien. Danach hatte Putins Sprecher Dmitri Peskow jedoch von "bedeutenden Verlusten" der russischen Armee gesprochen. Von Seiten der Ukraine heißt es, dass bisher rund 21.000 russische Soldaten im Kampf gefallen sein sollen. Unabhängige Zahlen gibt es bisher offenbar keine. Putin ließ nun jedoch noch einmal durchklingen, dass seine "Spezialoperation“ in der Ukraine von Beginn an "nach Plan“ laufe. Nachdem Mariupol nun eingenommen sei, warte man von russischer Seite nach Aussage von Regierungssprecher Dmitri Peskow nun auf die Antwort der Ukraine hinsichtlich "eines neuen ausformulierten Vorschlags für eine Beendigung des Krieges“. Allerding erklärte der ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch am Mittwoch kein neues Friedensangebot erhalten zu haben. Zudem dürfte Russland auch weiterhin mit aller Macht versuchen die Gebiete Luhansk und Donezk im Donbass mit seinen Truppen einzunehmen.