Deutschland solle sich sowohl gegen Putin stellen als auch versuchen eine humanitäre Lösung für mehr als 100.000 Zivilisten zu suchen, die in der vollkommen zerstörten Stadt ausharren. In Wolynas Brief heißt es unter anderem:
"Über 100 000 Menschen hungern. In den Kellern der Stadt sterben meine verwundeten Soldaten an ihren Verletzungen. Wir weden pausenlos von Artillerie, Flugzeugen und sogar der Marine beschossen. Mariupol ist noch zu retten! Die Welt muss endlich "Nie wieder“ sagen und uns helfen", fordert der tapfere Kämpfer und bitte die Bundesregierung sich sofort für eine humanitäre Evakuierung der letzten ukrainischen Kämpfer und der Zivilbevölkerung einzusetzen. Offenbar ist sich Wolyna sicher, dass Putin seinen Eroberungsfeldzug auch nach einem Sieg gegen die Ukraine fortsetzen wird. Deshalb fordert er am Ende seines Schreibens: "Sie können mehr als hunderttausend Zivilistenleben, Tausende ukrainische Soldaten und die Welt vor dem Bösen retten, das den Planeten zerstören kann.“