In den deutschen Alpen ist es zu einem tödlichen Unglück gekommen, weil der letzte Schnee in den Bergen einige der bestehenden Wanderrouten scheinbar extrem gefährlich macht - und sich die Menschen nicht gut genug ausrüsten! Ein Ehepaar (55, 60) aus Sachsen-Anhalt ist aus diesem Grund an der Zugspitze tödlich verunglückt - aber sie haben das Risiko scheinbar auch zu leicht genommen!
Das Ehepaar war am Karsamstag von einer Frau vermisst gemeldet worden, die ihnen eine Ferienwohnung vermietet hatte. Daraufhin hatte die Polizei Garmisch-Partenkirchen mit der Suche begonnen. Es war bekannt gewesen, dass das Paar eine Wanderung durch das Höllental zum Osterfeldkopf durchführen wollte. Mit Hilfe eines Hubschraubers konnten dann am Samstagabend zwei leblose Personen entdeckt werden. Deren Körper waren unterhalb des Weges zwischen Knappenhäusern und Hupfleitenjoch gefunden worden. Allerdings war sofort klar, dass für das Paar jegliche Hilfe offensichtlich zu spät kam. Die Rettungskräfte koordiniert die Bergung der Leichen wegen der geringeren Gefährdung für den Ostersonntag. Dann konnten die Leichen von 5 Beamten der Alpinen Einsatzgruppe mit Hilfe eines Polizeihubschrauber mit Rettungswinde geborgen werden.