Vor wenigen Tagen waren die brutalen Kriegsverbrechen der Russen in der ukrainischen Ortschaft Butscha bekannt geworden. Nun ist EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen (63) in den Kiewer Vorort gereist, um sich die brutalen Taten von Putins Soldaten mit eigenen Augen anzusehen. Im Anschluss an ihren Besuch stand die Politikerin dann den Medien Rede und Antwort.
Sichtlich bewegt erklärte die EU-Politikerin nach dem Besuch am Ort des Massakers: "Es war einfach das schiere Grauen, wenn man die Realität des Krieges vor Augen geführt bekommt. Das Massengrab an der Kirche von Butscha, viele, viele Leichensäcke, die Straße, wo die Menschen wahllos abgeschossen worden sind, die zerbombten Wohnhäuser, die ausgebrannten Autos“, schildert von der Leyen ihre Eindrücke. Nach dem Besuch kündigte die 63-Jährige weitere Waffenlieferungen für die Ukraine an. "Man muss der Ukraine liefern, was sie zur Verteidigung braucht und was sie handhaben kann. Die EU wird für diesen Zweck 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Außerdem werden viel Mitgliedsstaaten zusätzlich liefern“, kündigte von der Leyen an.