Am Mittwoch hatte die Polizei ein großangelegte Razzia durchgeführt und insgesamt 20 Objekte in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen durchsucht. Dabei waren 270 Beamte im Einsatz. Bei der Razzia wurden Waffen, Munition, Bargeld, Goldbarren und Silbermünzen sichergestellt. Unterdessen äußerte sich Karl Lauterbach betroffen zu den Ermittlungen: "Manchen Covid-Leugnern geht es gar nicht gegen Impfungen oder Corona-Auflagen. Sie kämpfen gegen die demokratische Grundordnung. Doch sie werden keinen Erfolg haben. Ich lasse mich dadurch nicht beirren, sondern setze mich weiter für die gesamte Bevölkerung ein. Dieses Beispiel zeigt die Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Diese Spaltung zu überwinden und Vertrauen zurückzugewinnen, bleibt Ziel meiner Politik.“ Nach Einschätzung der Polizei, sollen die in den Fall involvierten Personen auch Sprengstoffanschläge in Deutschland geplant haben. So sollten unter anderem die Infrastruktur für die Stromversorgung angegriffen werden, um einen bundesweiten Stromausfall zu verursachen. "Damit sollten nach der Vorstellung der Beschuldigten bürgerkriegsähnliche Zustände verursacht und schließlich das demokratische System in Deutschland gestürzt werden“, schreiben Generalstaatsanwaltschaft und LKA in einer Mitteilung. Gegen die Gruppe sei seit Oktober des Vorjahres ermittelt worden.