In diesem Zusammenhang hat der belgische Biologe Tom Wenseleers auf Twitter eine Grafik veröffentlicht. Diese beweist, dass sich in den letzten Monaten die Entstehung neuer Varianten des Coronavirus allem Anschein nach beschleunigt: "Neue Varianten oder Sub-Typen alle paar Monate, bei denen die Schwere der Verläufe hoffentlich immer abnimmt“, hofft der belgische Forscher. Doch wieso stuft die WHO die neuen Sub-Typen von Omikron nun als besorgniserregend ein? Wohl vor allem deshalb, weil die Effekte dieser Mutationen bisher noch nicht absehbar sind.
"Wenn wir Pech haben, wird die Schwere der Verläufe wieder so schlimm wie bei Delta“, verdeutlicht der Bio-Physiker Cornelius Roemer bei Twitter. Sollte sich diese These bewahrheiten, dann wären BA.4 und BA.5 deutlich gefährlicher als die bisher bekannten Omikron-Varianten. Darauf gibt es bisher aber keine konkreten Hinweise.