Unter anderem soll Schoigu persönlich seinen Stellvertreter nach Pskow geschickt haben. Denn offenbar handelt es sich nicht um den ersten Fall dieser Art. Wie vor allem ukrainischen Berichten zu entnehmen ist, hätten sich immer wieder russische Soldaten den Befehlen widersetzt. Darunter auch Männer von OMON-Spezialeinheit. Deswegen sollen sogar einige der Soldaten als Strafe zu Fuß nach Russland zurückgeschickt worden sein. Unterdessen scheint es Probleme mit der Versorgung mit Lebensmittel bei den Russen zu geben. Bei vom ukrainischen Geheimdienst abgehörten Gesprächen, sollen russische Soldaten sogar zugegeben haben, Hunde getötet und gegessen zu haben. Auf die Frage, ob man tatsächlich Hunde essen würde, antwortete ein russischer Soldat: "Das haben wir. Wir wollten etwas Fleisch." Experten führen auch die gemeldeten Plünderungen russischer Soldaten auf die schlechte Versorgungslage zurück.