Angesichts der jüngsten Rückschläge in der Ukraine zerbrechen sich die Experten den Kopf darüber was Kreml-Despots Wladimir Putin als nächstes plant. Vor wenigen Tagen hatten die Russen angekündigt ihre militärischen Aktivitäten im Osten der Ukraine auszubauen und dafür im Rest des Landes zu reduzieren. Offenbar soll nun die Donbass-Region im Osten der Ukraine erobert werden - scheinbar denkt er auch an den Einsatz von Chemie-Waffen - aber, wenn er diese Rote Linie überschreitet - wird die NATO eingreifen MÜSSEN!
Doch bei den russischen Streitkräften läuft zur Zeit einiges schief. Immer wieder werden Misserfolge gefiltert und in den sozialen Medien ausgestellt. Angesichts des schleppenden Vorankommens bei den eigenen Zielen glaubt der frühere Leiter der Chemiewaffeneinheit der britischen Armee, Oberst Hamish de Bretton-Gordon, dass Putin gar vor einem Einsatz von Chemiewaffen nicht zurückschrecken könnte. Nämlich dann, wenn Putin es wirklich auf die ganze Ukraine abgesehen hat. "Ich hoffe, dass es eine Art Frieden geben wird und die Russen sich auf den Osten konzentrieren werden, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Kiew oder andere große Städte im Westen, wie Lemberg, einnehmen werden, ohne auf irreguläre oder unkonventionelle Kriegsführung zurückzugreifen", gab Bretton-Gordon zuletzt zu Protokoll.