Und die Erfolge der ukrainischen Armee gingen weiter, was gleichzeitig eine ziemliche Demütigung für die russischen Truppen bedeuten dürfte. Denn auch ein russischer Raketenwerfer zum Abschuss der gefürchteten
Thermobar-Waffen gelangte in die Händer der ukrainischen Soldaten. Dies berichtete ein ukrainischer Politiker. Es handele sich um ein Kettenfahrzeug, von dem aus die sogenannten "Vakuumbomben" abgefeuert werden können. Bei ihrer Explosion saugen die Sprengköpfe der Waffen Sauerstoff an und setzen ihre zerstörerische Kraft dann in einer Hochtemperatur-Explosion frei.
Kein Wunder, dass wegen solcher Vorfälle auch die Moral in der russischen Armee schindet. Nun wurde auch bekannt, dass eine Gruppe von 60 russischen Fallschirmjäger sich geweigert hatten gegen die Ukraine in den Krieg zu ziehen. Deshalb hatten die zu diesem Zeitpunkt in Belarus stationierten Soldaten eine regelrechte Meuterei angezettelt. Daraufhin wurden die Männer zurück in ihre Basis nach Pskow geschickt. Während einige Mitläufer lediglich unehrenhaft aus der Armee entlassen wurden, muss sich ein Teil der Männer nun auch vor einem russischen Kriegsgericht verantworten.