UK Health Security Agency (UKHSA). Offenbar kein Einzelfall, da es auch aus anderen Ländern bereits Meldungen gibt. Die höchste Anzahl an Fällen sei aus Frankreich gemeldet worden, wie die britischen Behörden bestätigen. Nun nehmen Wissenschaftler diese Variante genauer unter die Lupe. "Kombinierte Varianten sind keine Seltenheit, insbesondere wenn mehrere Varianten im Umlauf sind und im bisherigen Verlauf der Pandemie mehrere identifiziert wurden. Wie bei anderen Arten von Varianten sterben die meisten relativ schnell ab“, gibt sich Professor Susan Hopkins, die leitende Beraterin der UKHSA, dennoch optimistisch.
Wie die Forscherin jedoch einräumt habe, die nun entdeckte Variante XE eine "variable Wachstumsrate gezeigt.“ "Wir können noch nicht bestätigen, ob sie einen echten Wachstumsvorteil hat“, gibt Hopkins weiter bekannt. Zudem seien auch weitere Anhaltspunkte wie Rückschlüsse auf Übertragbarkeit, Schweregrad oder Wirksamkeit des Impfstoffs bisher zu gering, um dazu eine gesicherte Aussage zu treffen. Deshalb wollen die Wissenschaftler Omikron XE weiter überwachen. "Nach ersten Schätzungen ist XE noch einmal zehn Prozent ansteckender als BA.2“, hatte zuvor bereits die Weltgesundheitsorganisation WHO in dem wöchentlichen Covid-19-Bericht (29. März 2022) bestätigt. Allerdings müssen man dies noch wissenschaftlich bestätigen. Auch die WHO kündigte eine weitere Beobachtung der rekombinanten Varianten an. Unterdessen dominiert in Großbritannien aktuell die Omikron-Variante BA.2, die etwa 93,7 Prozent aller Fälle von Covid-19-Infektionen ausmachen. Zuletzt hatte auch die Omikron-Variante XD für Aufmerksamkeit gesorgt. Dabei handelt es sich um eine Mischform aus Delta und Omikron. doch auch in diesem Fall scheint sich diese Variante nicht übermäßig stark verbreitet zu haben.