Allem Anschein nach ist Öl aus Russland nach den westlichen Sanktionen wegen dem Ukraine-Krieg zu einem Ladenhüter geworden. Aktuell schippern mindestens 20 riesige russische Tanker über die Weltmeere, die ihre Fracht allerdings nirgends loswerden. So musste zum Beispiel der Öltanker "Bejing Spirit“ auf halbem Weg über den Atlantik umkehren, weil der Käufer des Ös in Philadelphia den Auftrag annuliert hatte. Ein harter Schlag für Putin, Russland steht weiter vor dem Staatsbankrott!
Zu Beginn des Monats März hatte die "Bejing Spirit" mit gut einer Million Barrel russischem Öl in Murmansk abgelegt. Nachdem das Schiff jedoch bereits mehr als die Hälfte der Strecke absolviert hatte, musste es dann nach Angaben der amerikanischen Tageszeitung "New York Times“ einen Kurswechsel einlegen, weil der Käufer von dem Vertrag in Höhe von 80 Millionen Dollar zurüchgetreten war. Rund 20 weiterer Tanker hätten zur Zeit die gleichen Probleme. Denn unmittelbar zuvor hatte US-Präsident Joe Biden ein Handelsembargo für russisches Öl eingeführt. Die "Beijing Spirit“ hat mittlerweile einen Hafen auf der Insel Sizilien angelaufen. Jedoch ist fraglich, ob man dort einen neuen Käufer finden wird. Denn viele Länder rund um den Globus haben sich den Sanktinen gegen Russland angeschlossen. Neben den USA verzichten auch Großbritannien, Kanada und Australien auf Öllieferungen, damit keine Geld in Moskaus Kriegskasse fließt. Auch die EU denkt jetzt über ein Embargo für russisches Öl nach.