Die zahlreichen Zivilisten in Mariupol müssen weiter auf Hilfe von außerhalb warten. Denn jetzt berichtet das
Internationale Rote Kreuz, dass man wegen der aktuellen Situation einen weiteren Versuch abgebrochen habe, in die schwer umkämpfte Hafenstadt Mariupol vorzudringen. Wie der Sprecher der Organisation, Jason Straziuso mitteilte, sei das Erreichen der Stadt aktuell wegen Sicherheitsgründen nicht möglich. In den vergangenen Tagen hatten die Helfer des Roten Kreuzes mehrmals versucht in die Stadt hineinzukommen. Doch auch damals musste der Hilfskonvois mehrfach umkehren. Wie vom Roten Kreuz kritisiert wird, sollen vereinbarte Feuerpausen mehrfach nicht eingehalten worden sein. Für diese Zwischenfälle machen sich Russland und die Ukraine gegenseitig verantwortlich. In Mariupol droht ein humanitäres Drama. Neben Wasser und Lebensmittel gibt es auch keine Medikamente mehr. Deshalb wird die Lage in der bereits stark zerstörten Stadt immer hoffnungsloser.