Unter anderem soll der in den Fokus geratene Reserveoffizier den Russen "Zugang zur zivilen Verteidigung Deutschlands“ verschafft haben. Außerdem habe er tiefen Einblick in die Organisation der Reserve der Deutschen Bundeswehr gegeben. Offenbar soll der Mann geheime Daten zum Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 weitergegeben haben. Zudem hatte der Beschuldigte persönliche Daten und private Adressen von hochrangigen Bundeswehr-Angehörigen weitergegeben. Desweiteren soll der Beschuldigte den Russen einen Einblick in die
Sicherheits- und Verteidigungspolitik der USA und anderen Verbündeten der Bundeswehr ermöglicht haben. Für seine Dienste soll der Mann im Gegenzug offenbar regelmäßig in russische Regierungsstellen eingeladen worden sein.