Die massive Abwanderung von Fachkräften könnte für Russland zum Problem werden. Ein bekannter
Wirtschaftswissenschaftler schätzt die Anzahl der aus ihrem Land geflohenen Russen auf gut 200.000 Personen. So sollen nur in Georgien bis zu 30.000 russische Flüchtlinge aufgenommen worden sein. Laut Andrei Kolesnikov, dem Vorsitzender des Programms für russische Innenpolitik, ist es wahrscheinlich, "dass Russland einen Exodus seiner hochwertigen Arbeitskräfte erleben wird". Diese Abwanderuung könnte die Zukunft des Lander negativ beeinflussen. Die Auswanderung könnte den Niedergang der Nation bedeuten. "Das Land verfügt nicht über ein großes Reservoir an talentierten Menschen. Ohne sie kann sich Russland nicht entwickeln", macht Kolesnikov eine düstere Vorhersage für die Zukunft. Scheinbar besorgt vor allem die jungen Menschen in Russland ihre Zukunft. Mittlerweile gäbe es Kanäle bei Telegram, wo junge Russen offen darüber diskutieren ihr Land zu verlassen.. "Im Großen und Ganzen sind jüngere Russen weniger anfällig für anti-ukrainische Stimmungen. Wir haben gesehen, dass an den Anti-Kriegs-Protesten auch überwiegend jüngere Menschen teilgenommen haben", informiert Kolesnikov. Bleibt abzuwarten, ob sich hier eventuell Widerstand gegen Putins Wahnsinn bildet.