Schiffsabwehrraketen und auch fortschrittlicheren Luftabwehrsysteme. Diese Information wurden aus Verteidigungskreisen gegenüber der britischen Zeitung "Times" kolportiert. Offenbar sieht man auch in Großbritannien die Gefahr einer Eskalation des Krieges. Bislang waren aus Großbritannien vorwiegend Panzerabwehrraketen und andere Geschosse in die Ukraine gesendet worden.
Am Dienstag hatte sich Johnson mit den Staats- und Regierungschefs der USA, Deutschlands, Frankreichs und Italiens kurzgeschlossen. Bei diesen Telefonaten hatte Johnson alle Staaten zur Unnachgiebigkeit gegenüber Russland aufgefordert. Ab sofort müsse man die Russen an ihren Taten statt an ihren Worten messen, forderte Johnson. Offenbar herrscht Einigkeit darin, die Ukraine auch weiter mit Waffen zu beliefern, um die dortigen Truppen im Kampf gegen die russischen Invasoren zu unterstützen. Zudem sei es in den Gesprächen darum gegangen, die internationale Energiearchitektur umzubauen, bei der viele Länder aus Europa von den Lieferungen von russischen Rohstoffen wie Gas, Öl und Kohle abhängig sind. Diese Abhängigkeit müsse man nun verringern. Um ein Ende des Krieges in der Ukraine zu erzwingen, forderte Johnson den Druck auf Russland weiter aufrechtzuerhalten.