Atomschutzbunker im Ural verschanzt haben soll. Doch nun scheint klar zu sein, dass Putin seinen Aufenthaltsort mehrmals in der Woche wechseln soll. Offenbar scheinen sich die Zufluchtsorte des Kreml-Despoten aber außerhalb der russischen Hauptstadt Moskau befinden. Von einer regelrechten Flucht aus Moskau war die Rede. Nun glaubt der Investigativ-Journalist Christo Grozev vom Portal "Bellingcat", dass sich Putin zusammen mit anderen hochrangigen Mitgliedern des Kremls in einem geheimen Luxus-Atombunkern verschanzen könnte. Dies geht aus den Aussagen eine anonymen Quelle hervor, mit der Grozev gesprochen habe. Das entsprechende Video mit den Aussagen der Quelle findet man bei YouTube. Zudem hat Christo Grozev diese Aussagen auch in einem Tweet beim Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gemacht.
Unter anderem war Grozev auch gefragt worden, wo der seit längerer Zeit vermisste Verteidigungsminister Sergei Schoigu stecke. Darauf hatte Grozev geantworte: "Sergei Schoigu befindet sich in Bunkern oder in einer der russischen Regierungseinrichtungen, die nicht durch einen Vergeltungsschlag zerstört werden können - zum Beispiel nach einem Atomschlag[...]Das ist logisch, es ist nicht sehr seltsam und wir sehen ständige Flüge der Kreml-Luftfahrt, einschließlich solcher Flugzeuge, an deren Bord Schoigu gesehen wurde, nach Ufa und zurück." Ufa ist eine Stadt im Norden Russlands, im Uralgebirge. Offenbar schalten die mit den russischen Regierungsbeamten besetzten Flieger in den letzten Minuten des Fluges ihre Transponder ab, um die Lage der Geheim-Verstecke nicht preiszugeben. Grozev vemutet auch: "Es ist also wahrscheinlich, dass es andere, "elitärere" und "komfortablere" Bunker gibt als die für das allgemeine Personal." Ob Wladimir Putin sich aber tatsächlich in solche Bunker zurückzieht, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden.