Auch Alexander Kekulé von der Martin-Luther-Universität in Halle/Saale glaubt, dass die Infektionszahlen im Sommer diesmal höher sein könnten. Allerdings vermutet er, dass sich die aktuelle Omikron-Welle bis in die Sommermonate ziehen könnte. Eine Ansicht, die auch Virologe Christian Drosten von der Charite Berlin teilt. Deshalb fordert Drosten die Bundesbürger auf, in Innenräumen auch weiter an der Maskenpflicht festzuhalten. Ein Ende der Pandemie sieht Drosten dann als möglich an, wenn sich bei den Menschen eine sogenannte
"Schleimhautimmunität“ bildet. Diese soll dann sowohl vor der eientlichen Infektion als auch vor der Weitergabe des Virus schützen. Dies wird allerdings wohl erst in einigen Jahren der Fall sein.
Zudem haben die Virologen sich zu den angepassten Impfstoffen für Omikron geäußert. Diese werde voraussichtlich im Mai verfügbar sein. Anscheinend werden auch sie nicht zum "Gamechanger", da die Virologen eine weitere Mutation des Virus vorhersagen, so dass die Impfstoffe den neuen Mutationen immer hinterherhinken werden. Trotzdem sei die Impfung mit dem angepassten Impfstoff zusammen mit Testungen und der Beibehaltung der Maskenpflicht das beste Vorgehen, um die Welle im Herbst so niedrig wie möglich zu halten, wie Virologe Drosten empfiehlt.