Atropin und Pralidoxim ausgestattet. Diese beiden Stoffe werden als Gegenmittel bei Nervengiften wie Sarin eingesetzt. In den letzten Jahren waren immer wieder Nervengifte in Kriegsgebieten eingesetzt worden. Im Irakkrieg 1988 sollen bis zu 5000 Kurden durch Nervengift getötet worden sein. Zudem seien im Süden der Ukraine auch russische Lastwagen des Militärs gesichtet worden, die mit Ätznatron beladen gewesen sein sollen. Ätznatron kann vielseitig eingesetzt werden, doch damit lassen sich auch Giftstoffe neutralisieren.
Den Aktivisten wurde außerdem bestätigt, dass offenbar ein ehemaliger Mitarbeiter der Chemiewaffenabteilung vom russischen Militär angesprochen wurde. Offenbar sei der Experte für Nuklear-, Chemie- und Biowaffen (NBCP) gebeten worden, beim Einsatz in der Ukraine mitzuhelfen. Angeblich waren dem Mann mehr als 1.800 Euro angeboten worden. Ob der Experte das Angebot jedoch angenommen hat, ist bisher jedoch unklar. Sorgen bereitet auch die russische Proaganda, die vor einigen Tagen über gefährliche "Krankheitserreger“ berichtete hatte. Diese würden angeblich aus einem US-Führung stehenden Labor bei Cherson entweichen. Für diese Behauptungen gibt es keine Beweise. Sogar US-Präsident Joe Biden hatte bestätigt, dass die russische Regierung offenbar mit den Gedanken spiele, Giftgas bei ihren Angriffen einzusetzen. . "Er hat in der Vergangenheit bereits Chemiewaffen eingesetzt, und wir sollten vorsichtig sein, was uns bevorsteht“, erklärte Biden in Bezug auf Putin. Außerdem streut das russische Verteidigungsministerium Propaganda und behauptet, die ukrainische Regierung wolle ihre eigene Bevölkerung mit Chemiewaffen angreifen, damit man diese Tat dann den russischen Truppen in die Schuhe schieben könne.