Bei dem Überall der deutschen Wehrmacht 1941 auf die damalige Sowjetunion waren viele der Einwohner in der Gegend getötet und zahlreiche Dörfer zerstört worden. In der Folge waren dann Helenes Großvater Peter Vetter (1929 – 1996) und dessen zukünftige Ehefrau Ottilia (90) gemeinsam mit den eigenen Großeltern aus der Familie des Vaters mit Zügen ins unwirtliche Sibirien deportiert worden. Dort hatte Ottilia gemeinsam mit neun Verwandten eine winzige Baracke an den Gleisen der Eisenbahn bewohnt. Das Paar bekam 2 Söhne und Tochter Maria (heute 64), die Mutter von Helene Fischer. Nachdem Helenes Mutter dann Anfang der 80er-Jahre Peter Fischer geheiratet hatte, lebten die beiden in einer 3-Zimmer-Wohnung auf 80 Quadratmetern. Für die damalige Zeit in der Sowjetunion geradezu luxuriöse Verhältnisse. Im Jahr 1988 wanderte dann der gesamte Fischer-Vetter-Clan nach Deutschland aus und hatte sich zunächst in Rheinland-Pfalz niedergelassen. Beim Abschied am Bahnhof von Krasnojarsk soll Helene Fischer sogar noch ein russisches Volkslied gesungen haben, wie eine ehemalige Nachbarin gegenüber einer russischen Zeitung bestätigt hatte. Kein Wunder also, dass der aktuelle Konflikt Helene Fischer ganz tief im Herzen schmerzen dürfte.