Nach Informationen des US-Nachrichtenportals The Daily Beast war Andrej Palij in Kiew geboren worden, dann aber nach dem Zerfall der Sowjetunion nach Russland gegangen. Bei VKontakte hatte sich ein ehemaliger Marineoffizier, Igor Savostin, zum Tod von Palij geäußert. Dieser sei "wie ein wahrer Offizier“ gestorben, während er "die Marinesoldaten in die Schlacht führte.“ Mittlerweile wurde der Tod von Palij auch von Konstantin Zarenko, dem Sekretär der Marineakademie Nachimov, bestätigt. Damit reiht sich Palij in eine Reihe von mindestens fünf hochrangige russischen Offizieren ein, die seit dem Start der Invasion im Kampf getötet wurden. Aus Moskau wurde bisher allerdings lediglich der Tod von Oberst Sergej Sukharev bestätigt. Westliche Geheimdienste schätzen die Anzahl der getöteten russischen Soldaten inzwischen auf bis zu 1.000 Opfer pro Tag, wie die "Washington Post" in einem Artikel schreibt. Während die Ukraine von einer Anzahl getöteter russischer Soldaten im fünftstelligen Bereich ausgeht, wurden von russischer Seite bisher lediglich 500 getötete Soldaten bestätigt.