Diese Drohne bezeichnen Experten als "Kamikaze-Drohne", weil sie direkt auf einen Panzer oder eine Truppengruppe gerichtet werden kann. Sobald die Drohne ihr Ziel erreicht, explodiert sie und richtet schwere Schäden an, wie Mick Mulroy, ehemals stellvertretende Verteidigungsminister der USA, gegenüber der Zeitung "New York Times" beschreibt. Diese Waffe wurde für Sondereinsätze der US-Militärs entwickelt und ist eine Waffe, die auf dem Schlachtfeld eine unmittelbare Wirkung entfaltet.
Nach Meinung von Experten könnte sich der Einsatz dieser kleinen und tragbaren Drohnen für die ukrainischen Kräfte auf dem Schlachtfeld bemerkbar machen. Auf diese Weise lassen sich aus der Entfernung auch gepanzerte Konvois zerstören. Doch eines der Probleme seit dem Beginn des Krieges ist es für die NATO-Staaten, wie weit sie bei den Waffenlieferungen an die Ukraine gehen können, ohne dass es die Grenze zur Kriegserklärung an Russland überschreitet. Deshalb werden vorwiegend Waffen geliefert, mit denen sich die Ukraine gegen die russische Angriffe verteidigen können. Offensivwaffen hingegen werden auch von den Staaten der NATO nicht geliefert. Zuletzt hatte die Ukraine taktische Funkgeräte und Störungsausrüstung gefordert, um den russischen Streitkräften die Kommunikation untereinander zu erschweren.