Putin hat den Krieg bereits verloren - Militär-Experte trotzdem sicher: "Ab dem 1. April droht neue Gefahr"!

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Putin hat den Krieg bereits verloren  - Militär-Experte trotzdem sicher: "Ab dem 1. April droht neue Gefahr"!

News (2 / 1) 19.03.2023 00:35 / Günter Symbolbild imago


Auch Wittmann kommt zu dem Schluss, dass der bisherige Vormarsch der Russen ein Misserfolg ist. Deshalb habe die russische Armee nun damit begonnen sich umzugruppieren. "Ab dem 1. April wird es wieder bedrohlicher, weil dann eine große Menge von neuen Wehrpflichtigen in die russischen Streitkräfte eingezogen wird. Dann muss man wieder mit Verstärkung rechnen. Gleichzeitig setzt die Armee diesen mörderischen Raketen- und Artilleriekrieg gegen die Städte fort“, schätzt der erfahrene, ehemalige Bundeswehr-Offizier die Lage ein. Die mörderischen Angriffe der Russen werden also wohl weitergehen, da die Invasoren tatsächlich in einen Zermürbungskrieg eingetreten sind, der vor allem in der Zivilbevölkerung viel Leid verursachen wird. Trotzdem sieht Wittmann keine Möglichkeit auf einen russischen Sieg. "Putin hat die Einigkeit des Westens, die Wirkung der Sanktionen und den militärischen Widerstand unterschätzt. Er hat geglaubt, dass die Ukrainer überlaufen oder die russischen Soldaten begeistert als Befreier empfangen würden. Das zeigt, wie abgeschottet Putin im Kreml ist“, gibt Wittmann zu verstehen. Selbst bei einer Besetzung der Ukraine müssten sich die Russen auf einen jahrelangen Untergrundkrieg einstellen.

Brigadegeneral a.D. fordert Waffenlieferungen an die Ukraine und Embargo auf Kohle, Öl und Gas aus Russland

Um das Pendel weiter auf die Seite der ukrainischen Verteidiger ausschlagen zu lassen, forderte Wittmann nun weitere Waffenlieferungen an die Ukraine. "Unsere Waffenlieferungen sind mit kriegsentscheidend“, glaubt Wittmann. Außerdem sei es absolut richtig auf ein Embargo für Kohle, Öl und Gas aus Russland zu setzen. "Nur Sanktionen, die in den nächsten Wochen wirken, haben eine ausschlaggebende Wirkung. Wie in einem Jahr die russische Wirtschaft aussieht oder in fünf Jahren, ist Putin völlig egal“, verdeutlicht der ehemalige Brigadegeneral seinen Stadtpunkt.