Diese Länder halten noch zu Putin! Die letzten Verbündeten des Kreml-Fürsten - können Sie ihm helfen?

Seite 2 / 2

Diese Länder halten noch zu Putin! Die letzten Verbündeten des Kreml-Fürsten - können Sie ihm helfen?

News (2 / 1) 16.03.2023 00:35 / Julia Symbolbild imago


Dass auch der iranische Präsident Ebrahim Raisi (61) auf der Seite der Russen steht, ist keine Überraschung. Denn auch dieser hält die Nato-Osterweiterung für eine Bedrohung Russlands. Sicherlich hat man die amerikanischen Angriffe bei denen führende Militärs der iranischen Armee getötet wurden auch noch nicht vergessen. In Südamerika gilt lediglich der venezolanische Präsident Nicolas Maduro als Putin-Fan. Maduro wirft der NATO vor, das Minsker Abkommen gebrochen zu habe. "Der Bruch des Abkommens hat internationales Recht verletzt und stellt eine schwere Bedrohung der Russischen Föderation, seiner territorialen Integrität und Souveränität dar", ließ Maduro in einer Stellungnahme mitteilen. Seit Jahren leidet Venezuela unter dem Handelsembargo der USA. In der Region gehören neben Venezuela auch Kuba und Nicaragua zu den Unterstützern Putins. Beistand erhielt Putin auch von der Militärjunta in Myanmar, die Verständnis für Russlands Vorgehen zeigte.

Auch wichtige Staaten sind gegen Sanktionen für Russland

Deutlich mehr Unterstützung als Gegenwind hatte Putin aus Indien erhalten. Zwar hatte der indische Premierminister Narendra Modi (71) die Russen zum sofortigen Ende der Gewalt in der Ukraine aufgerufen, doch verurteilen wollte Indien dieses Vorgehen nicht. Zudem sprach sich Indien auch gegen Sanktionen aus. Schon seit längerer Zeit bestehen zwischen Russland und Indien enge Verbindungen. So liefert Russland Waffen an Indien und auch die Militär-Hardware der indischen Armee stammt zu eine Großteil aus Russland. Neutral scheint sich in diese Konflikt die Volksrepublik China zu verhalten, die bisher ein klares Statement zur Lage abgelehnt hat. "Wir sollten die Mentalität des Kalten Krieges aufgeben und den legitimen Sicherheitsbedenken aller Länder Bedeutung beimessen", hatte Staats- und Parteichef Xi Jinping (68) am Freitag bei einem persönlichen Gespräch mit Putin verlauten lassen. "Die Ukraine-Frage ist in ihrem historischen Hintergrund komplex", hatte bereits am Donnerstag Außenamtssprecherin Hua Chunying verlauten lassen.