Wie jetzt bekannt wird, ist der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (77, SPD) zu einer Reise nach Moskau aufgebrochen, um sich mit Russlands Diktator Wladimir Putin (69) zu treffen. Über Schröders Reise hatte zuvor das Polit-Magazin "Politico“ berichte. Allem Anschein nach will Schröder bei Putin im Krieg mit der Ukraine vermitteln, wie ein Insider gegenüber der Presse erklärte.
Wie die "BILD"-Zeitung erfahren haben will, hatte Schröder vor seiner Reise keinen Kontakt zur Bundesregierung oder der SPD-Spitze gesucht. Dies deutet darauf hin, dass die Reise nach Moskau eine Privatangelegenheit von Schröder ist. Also ist Schröder wohl nicht als politischer Gesandter aus Deutschland in Russland. Denn der Altkanzler ist auch faktisch ein Angestellter von Wladimir Putin. Schröder arbeitet für die und russischen Staatskonzerne Rosneft, Gazprom und Nordstream. Zudem ist Schröder persönlich gut mit dem Kreml-Herrscher befreundet. Bisher wollte sich Schröder trotz dem Krieg in der Ukraine nicht von dem Russen-Diktator distanzieren.