Seitdem sogar das amerikanische Pentagon von UFO-Sichtungen berichtet hatte und auch die Videos von Navy-Piloten veröffentlicht wurden, ist das Interesse an UFO's wieder stark angestiegen und wird nicht einfach nur als Spinnerei abgetan. "Es stand am Himmel beziehungsweise flog so, wie man es auf dem Video sieht. Schnell, aber nicht rasend oder wegzuckend, wie man es von einigen anderen UFO-Videos kennt“, war der Augenzeuge auf der Webseite von Grenzwissenschaften.de zitiert worden. Wieder einmal ein Fall bei denen Menschen Objekte beobachten, die sich zunächst nicht zuordnen lassen. Oder gibt es vielleicht doch eine logische Erklärung für die Sichtung am frühen Freitagmorgen?
24 Stunden später war die Ursache der UFO-Sichtung dann klar. "Die Satelliten-Züge von Elon Musks Starlink-Satelliten, der Zug mit der Kennung „G4-9“ konnten als Ursache für die Erscheinung identifiziert werden“, schreibt die Webseite Grenzwissenschaften.de. Diese hatte die Flugbahndaten ausgewertet und dann festgestellt, dass sie zu der gemeldeten Sichtung passten. Denn die Starlink-Satelliten waren abhängig vom Blickwinkel als ein einziges zusammenhängendes Lichtobjekt am Himmel aufgetreten. In den nächsten Wochen könne man sie vielleicht dann wieder in der klassischen "Perlenschnur am Nachthimmel“ erkennen. "Die Satelliten sind nach dem Start relativ eng beieinander, sehr niedrig und deswegen sehr auffallend für gelegentliche Beobachter“, erklärte in diesem Zusammenhang der Leiter der hessischen Starkenburg-Sternwarte, Rainer Kresken. Aktuell hat das Starlink-Projekt bereits 1.469 Satelliten in der Umlaufbahn der Erde.