Durch den russische Angriffskrieg in der Ukraine ist es auf dem Weltmarkt sofort zu einem Preisanstieg auf den Ölmärkten gekommen. Dies wiederum führt zu höheren Spritpreisen an den Tankstellen. Um den Anstieg der Preise abzufedern hat die Bundesregierung einen kleinen Teil der nationalen Ölreserve freigegeben. Gleichzeitig kündigte das Wirtschaftsministerium an, dass es keine Einschränkung bei der Versorgung mit Öl geben werde. Unterdessen erreichen die Ölpreise immer neue Rekordwerte.
In den 2 Monaten seit den Beginn des Jahres 2022 sind die Ölpreise um 45 Prozent angestiegen. In der letzten Woche hatte der Preis allein um mehr als zehn Dollar zugelegtl. Der Preis wird vor allem aus Angst vor möglichen Lieferausfällen in die Höhe getrieben. Deshalb erreicht nun auch der Preis von Benzin und Diesel an den Tankstellen täglich neue Rekordhöhen. Laut dem ADAC liegt der Preis für Super E10 in Deutschland im Augenblick durchschnittlich bei 1,827 Euro und damit um gut 8,6 Cent höher als vor einer Woche. Der Diesel-Kraftstoff verteuerte sich auf mittlerweile 1,756 Euro und ist damit 10 Cent teurer als vor sieben Tagen. Der Krieg in der Ukraine macht den Markt nervös.