"Ich hatte ein Konzert und kam gegen Mitternacht ins Hotel. Ich schaltete den Fernseher ein und sah diese Bilder. Menschen weinten und umarmten sich, und ich hatte einen Kloß im Hals und weinte mit." Durch die Auftritte im Osten "hatte ich den Vorteil zu wissen, wie es vorher war und konnte mich so sehr in diese Menschen hineinversetzen."
Doch auch 30 Jahre später gebe es immer noch Unterschiede zwischen Ost und West, gibt sie zu bedenken. "Meines Wissens ist die Arbeitslosenquote im Osten höher und das Einkommen niedriger. Da muss man noch etwas bewegen, um die wirtschaftlichen Unterschiede auszugleichen", führt Nicole weiter aus.