Wie Verteidigungsministerin Christine Lambrecht bestätigt, will die Bundeswehr anlässlich der aktuellen Situation in der Ukraine darüber nachdenken, die Präsenz der deutschen Truppen an der Ostflanke der NATO weiter zu erhöhen. Dies betsätigte die Verteidigungsministerin bei einem Besuch der NATO-Battlegroup in Litauen.
Bereits in den letzten Tagen hatten sich Verstärkungskräfte für das Bataillon im Rahmen der "enhanced Forward Presence (eFP)" auf den Weg in Richtung Litauen gemacht. Deutschland hat dort im Augenblick 900 Soldaten stationiert. Insgesamt befinden sich dort 1.600 Soldatinnen und Soldaten aus allen Mitgliedsländern der NATO im Einsatz. Diese Kampfgruppe soll in Litauen den Rückhalt für das Land durch die NATO demonstrieren. Nach Lamprechts Aussage werde man weitere Verstärkung für osteuropäischen NATO-Mitglieder aktuell prüfen. Auf der Pressekonferenz war Lamprecht gemeinsam mit ihrem litauischen Amtskollegen Arvydas Anušauskas in Rukla vor die Presse getreten.