Große Trauer in der Politik, nachdem der Tod von Angela Merkels ehemaliger Sprecherin Martina Fietz bekannt geworden ist. Noch am 29. Oktober hatte Fietz auf der Bundespressekonferenz ein letztes Mal die scheidende Regierung von Kanzlerin Angela Merkel (67, CDU) vertreten. Nur wenige Monate später ist Martina Fietz (62) an den Folgen einer schweren Erkrankung gestorben.
Über den Tod von Martina Fietz hatte am Mittwoch der aktuelle Regierungssprecher Steffen Hebestreit (49) informiert. Nach seiner Information sei Fietz nach "kurzer, schwerer Krankheit“ verstorben. "Ihr plötzlicher Tod hat uns sehr erschüttert und wir trauern um sie“, erklärte Hebestreit, der auch der Familie der Verstorbenen viel Kraft in dieser schweren Zeit wünschte. Wie die Webseite "T-Online“ berichtet soll Fietz wohl den Folgen einer Krebs-Erkrankung erlegen sein. "Martina wollte sich melden, wenn sie aus der Klinik entlassen sein würde“, zitiert das Nachrichtenmagazin "Wir“. "In ein paar Tagen bin ich raus, dann reden wir weiter“, soll Fietz vor der Einlieferung ins Krankenhaus gesagt haben. "Danach hörten wir eine Weile nichts, bis uns gestern die Nachricht von ihrem Tod erreichte. Eine Nachricht, die wir nicht verstehen können. Eine Nachricht, die sich für uns ganz und gar unwirklich liest“, steht in dem Nachruf beim "Wir" geschrieben.