Boris Becker - 7 Jahre Gefängnis! Bringen Ihn seine Schulden hinter Gittern? Auftakt des Strafprozesses steht bevor

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Boris Becker - 7 Jahre Gefängnis! Bringen Ihn seine Schulden hinter Gittern? Auftakt des Strafprozesses steht bevor

Stars (2 / 1) 07.02.2023 00:34 / Tim Symbolbild imago


In wenigen Wochen muss Boris Becker zu einem Prozess als Angeklagter vor einem britischen Gericht erscheinen. Jetzt hat sich der ehemalige Spitzensportlern gegenüber den Medien zu dem Prozess geäußert. "Ich bin ein positiv eingestellter Mensch, glaube grundsätzlich immer an das Gute und an die englische Gerichtsbarkeit. Deswegen macht mich der Gedanke an den Gerichtsprozess nicht schlaflos“, erklärt der frühere Tennisprofi beim Interview mit der "Bild am Sonntag". Dort gibt Becker auch zu verstehen, dass der anstehende Prozessbeginn ihn schon ein wenig nervös mache. Generell seien er und seine Anwälte gut vorbereitet und zeigen sich zuversichtlich die insgesamt 24 Anklagepunkte wiederlegen zu können. Alle Punkte hängen mit Verstößen gegen das gegen Becker eingeleitete Insolvenzverfahren zusammen, über das Becker sagt, es seien die "härtesten 5 Jahre" seines Lebens gewesen.

Boris Becker: Ihm drohen bis zu 7 Jahr Gefängnis

Bei einer ersten Anhörung vor Gericht hatte Becker in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Doch offenbar ist Becker durchaus bewusst, dass die Lage ernst ist. "Wenn alles gegen mich läuft, habe ich ein Problem. Aber ich bin ein Mensch, der niemals aufgibt und immer bis zum Ende kämpft“, gibt sich der ehemalige Weltranglisten-Erste kämpferisch. Im schlimmsten Fall drohen Becker bis zu 7 Jahre Gefängnis. Becker erwartet in London einen fairen Prozess und erklärt: "Auch bei mir muss die Unschuldsvermutung gelten.“ Vor dem Start des Verfahrens dürfe er in den Medien zu keinem der Anklagepunkte Stellung nehmen. In dem Prozess gehe es darum, ob der Tennisspieler sich während des Verfahrens strafbar gemacht hat. Becker kündigte bereits an jedes Urteil zu akzeptieren. "Aber ich hoffe, dass die Richterin und die zwölf Geschworenen ein gerechtes Urteil fällen“, wünscht sich Becker. Zudem stellt Becker erneut klar, dass er nicht mittellos sei. Seine Insolvenz sei privater und nicht geschäftlicher Natur. Gleichzeitig gesteht der ehemalige Tennisprofi auch Fehler ein. "Ich war Tennisspieler und habe nicht BWL oder Jura studiert“, verdeutlicht Becker und gibt zum Teil ehemaligen Beratern eine Mitschuld an seiner augenblicklichen Situation. Bleibt zu hoffen, dass Becker beim Prozess noch einmal glimpflich davonkommt.