Obwohl Bayern noch immer Rekordwerte bei den Infektionszahlen aufweist, will der bayrische Ministerpräsident Markus Söder offenbar schon bald die Maßnahmen gegen das heimtückische Virus reduzieren. Allerdings sind nicht alle mit dem Vorgehen des CSU-Politikers einverstanden.
Noch immer steigen steigen die Infektionszahlen in Deutschland und auch in den meisten Bundesländern weiter an. Wie die Politik jedoch mit der aktuellen Situation umgeht, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Zuletzt hatte beispielsweise Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann angekündigt, sich vor Ostern keine Gedanken über die Rücknahme von Corona-Einschränkungen zu machen. In Bayern jedoch soll es bereits bald Änderungen geben. So forderte der bayrische Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch beim Treffen mit den CSU-Bundestagsabgeordneten einen Stufenplan, der kurzfristige erste Öffnungsschritte schon im Februar vorsieht. Einen Termin im März wie er von Bundesjustizminister Marco Buschmann favorisiert wird, hält Söder für zu spät. Vor allem, da auch andere europäische Länder bereits rigorose Lockerungen angekündigt haben. So hatten Dänemark und Großbritannien alle Corona-Einschränkungen abgeschafft. Und dass, obwohl die Inzidenzwerte in beiden Ländern deutlich höher als in Deutschland sind. Auch in den deutschen Krankenhäusern ist die Lage stabil. Söder vertritt den Standpunkt, dass die aktuelle Situation kein erhöhtes Risiko für seine angestrebten Lockerungen darstellt.