Blutiges Verbrechen im westfälischen Bielefeld! Dort ist am späten Mittwochabend ein 31-jähriger Mann von einem unbekannten Schützen an einer Bushaltestelle erschossen worden. Das polizeibekannte Opfer erlag seinen schweren Verletzungen und der bisher unbekannte Schütze konnte nach der Tat vom Tatort fliehen.
Zu der scheußlichen Bluttat war es am späten Mittwochabend im Bielefelder Stadtteil Brackwede gekommen. Dort war Busfahrerin Ute Dowideit (59) gegen 21.45 Uhr gerade mit ihrem Bus an der Bushaltestelle "Brackweder Kirche" angekommen, um Fahrgäste aufzunehmen, als auf einmal Schüsse gefallen waren. "Plötzlich knallte es siebenmal hintereinander. Ich habe mich total erschrocken und dachte erst an Feuerwerkskörper. Plötzlich sah ich, wie ein blutverschmierter Mann auf einer Bank zusammenbrach“, schildert die Busfahrerin das grausame Verbrechen. Ohne sich mit der drohenden Gefahr auseinanderzusetzen, reagierte die Busfahrerin ohne zu zögern und versuchte dem Opfer Hilfe zu leisten. "Um mich herum habe ich auf einmal nichts mehr mitbekommen. Ich rannte zu dem Mann und brachte ihn in die stabile Seitenlage. Bis die Retter eintrafen, habe ich ihn immer wieder angesprochen, damit er die Augen aufhält“, schildert die Busfahrerin die Augenblicke nach der Tat.