Auch Grünen-Chef Habeck für harte Maßnahmen gegen Ungeimpfte - kommt die Kontaktbeschränkung?

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Auch Grünen-Chef Habeck für harte Maßnahmen gegen Ungeimpfte - kommt die Kontaktbeschränkung?

News (1 / 1) 15.11.2022 00:33 / Silia Symbolbild imago


Wie es scheint, ist Grünen-Chef Robert Habeck besorgt, was die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie angeht. Allem Anschein nach gehen die bisher gültigen Einschränkungen dem Politiker der Grünen nicht weit genug. Aus diesem Grund bringt Habeck nun eine Kontakt-Beschränkung für Ungeimpfte ins Spìel.

Wegen steigender Infektionszahlen - Habeck will Beschränkung der Kontakte für Ungeimpfte

Angesichts der immer weiter in die Höhe steigenden Corona-Zahlen hat Grünen-Politiker Robert Habeck (52) nun neue und schärfere Regeln in der Pandemie für Ungeimpfte ins Gespräch gebracht.

"Kontaktbeschränkungen sind schmerzliche Einschnitte, das wissen wir alle noch zu gut. Aber angesichts der dramatischen Lage können sie für Ungeimpfte regional nötig werden“, kündigte der Chef der Grünen gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe an. Deshalb schlägt Habeck vor: "Entsprechendes sollte in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen werden.“ Lediglich für Kinder könnte es nach der aktuell geltenden Rechtslage Ausnahmen geben. Im Zug der Koalitionsverhandlungen der zukünftigen Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP waren bislang härtere Maßnahmen wie Lockdowns und weitere Kontaktbeschränkungen ausgeschlossen worden. Doch für ungeimpfte Bundesbürger sollen nach Habecks Forderung nun genau solche Maßnahmen möglich werden. Diese Forderung könnte für Diskussionen unter den Koalitionspartnern sorgen, die sich für ein Auslaufen der "epidemischen Notlage" zum 25. November geeinigt hatten.