Aus für die Weihnachtsmärkte? - Erster Ministerpräsident plädiert für Absage

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Aus für die Weihnachtsmärkte? - Erster Ministerpräsident plädiert für Absage

News (2 / 1) 12.11.2022 00:33 / Olga Symbolbild imago


"Das treibt die Weihnachtsmarkt-Macher in den Ruin. Hier stirbt das Weihnachtsland“, ist sich Zastrow sicher. Auch sein Kollege Sven-Erik Hitzer (59), Betreiber des historischen Weihnachtsmarktes auf dem Dresdner Neumarkt äußert sich zu dieser Entwicklung: "Es gab am 9. November noch ein Treffen mit allen Weihnachtsmarkt-Konzessionären in Dresden mit der Stadt. Da wurde gesagt, es bleibt alles wie geplant. Also bauen wir auf. Wenn jetzt eine Absage käme – wer bezahlt uns unsere Aufwendungen? Es geht definitiv um Millionen für alle Dresdner Märkte!“, verdeutlicht der Betreiber.

Sächsische Bürgermeister fordern Öffnung der Weihnachtsmärkte unter einheitlichen Regeln

Mit der aktuell in Sachsen gültigen Coronaverordnung seien Weihnachtsmärkte offenbar noch bis mindesten Ende November môglich. Zudem hatten am Mittwoch die Bürgermeister der Städte

Annaberg, Freiberg, Grimma, Freital, Marienberg, Meißen, Olbernhau, Riesa, Pirna, Schneeberg, Schwarzenberg und Torgau ein Schreiben an den sächsischen Ministerpräsidenten öffentlich gemacht, in dem sie fordern, die aktuelle Verordnung bis Dezember zu verlängern und so die Durchführung der Weihnachtsmärkte zu sichern. "Einheitliche Regelungen bis zum Ende der Weihnachtsmärkte sind unerlässlich, um Städten, Händlern, Bürgern und Touristen eine Perspektive zu bieten“, fordern die Bürgermeister in dem Schreiben. "Eine Schwierigkeit ergibt sich aktuell bei der Auslegung der Verordnung durch die Gesundheitsämter, was auf den Märkten angeboten und ausgeschenkt werden kann. Das führt dazu, dass es in den Städten unterschiedlich gehandhabt wird“, zeigt das Schreiben Probleme auf, die noch gelöst werden müssen. So setzen sich die Bürgermeister für den Ausschank alkoholischer Getränke ein, denn Glühwein gehöre einfach traditionell zu einem Weihnachtsmarkt dazu. Man darf also gespannt sein, welche Entscheidung in den nächsten Tagen getroffen werden wird.