Todesfall nach Impfung eines Kindes in Niedersachsen - Wie gefährlich ist die Impfung für Kinder?

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Todesfall nach Impfung eines Kindes in Niedersachsen - Wie gefährlich ist die Impfung für Kinder?

News (2 / 1) 09.11.2022 00:33 / Tim Symbolbild imago


Nach den Impfungen von Kinder gegen das Coronavirus kann es zu leichteren Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen unter anderem

Reaktionen an der Einstichstelle (wie Schmerzen, Rötung oder Schwellung), oder auch körperliche Beschwerden (Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Erschöpfung oder Fieber). Diese Reaktionen sind normal und brauchen keine ärztliche Behandlung. Allerdings gibt es andere Anzeichen, bei denen die Eltern ihr Kind unbedingt zu einem Arzt bringen sollten. Und zwar wenn die Kinder nach der Impfung über Brustschmerzen, Kurzatmigkeit,

Unterleibsschmerzen, Schwellungen in Armen oder Beinen,

ungewöhnliches Herzklopfen oder Herzrasen, starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen leiden. In diesen Fällen empfiehlt es sich die Kinder sofort zu einem Arzt zu bringen. Lanzeitfolge der Impfungen sind bisher nicht bekannt. Mediziner Prof. Klaus Cichutek, vom Paul-Ehrlich-Institut erklärt, dass Langzeitfolgen bei "Impfstoffen generell nicht bekannt“ sind.

Corona-Risiken müssen abgewägt worden

Nun müssen die Eltern also abwägen, welches Risiko schwerer wirkt. Das Risiko, dass das Kind am Coronavirus erkrankt oder das es zu möglichen Impf-Nebenwirkungen kommt. Eine Studie hatte festgestellt, dass lediglich 2 Prozent der Kinder schwer an Covid-19 erkranken. In 0,7 Prozent der Fälle ist die Erkrankung für Kinder und Jugendliche lebensgefährlich. Unter den bisher 96.000 Topdesopfern im Verlauf der Corona-Pandemie wurden 29 Kinder und Jugendliche gezählt. Und die Risiken einer schweren Nebenwirkung durch die Impfungen ist sogar noch geringer. Sie beträgt je nach Geschlecht zwischen 0,00001 und 0,00006 Prozent. Rein rechnerisch macht in dieser Hinsicht die Impfung also einen Sinn. Deshalb hat auch die Ständige Impfkommision im August nach langen Zweifeln auch für eine Impfempfehlung für die Kinder ausgesprochen.