Am Montag hatte Reinhardt beim ZDF-Morgenmagazin geäußert: "Insofern finde ich es - wenn die Zahlen weiter steigen - angemessen, wenn wir sagen würden, die 2G-Regel gilt in größeren Teilen des gemeinsamen Lebens - zum Beispiel im Museum oder auch in der Gastronomie. Und wenn die 3G-Regel zum Beispiel am Arbeitsplatz gelte, wie das die Italiener schon länger machen und die Österreicher auch, dann glaube ich, könnte das auch hilfreich sein", vertritt der Mediziner einen ziemlich strikten Standpunkt. Unterdessen reagieren die 1. Unternehmen in Deutschland bereits. So hat zum Beispiel der Bayer-Konzern einen Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene eingeführt. Dort können sich diese Mitarbeiter wieder ohne Beschränkungen bewegen und enger zusammensitzen, wie die "Rheinische Post" berichtet hatte. Auch andere Großkonzerne wie E.ON und Alltours planen Lockerungen für Geimpfte und Genesene. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich nun für eine Wiedereröffnung der Impfzentren ausgesprochen. "Um möglichst vielen möglichst schnell eine Auffrischungsimpfung zu ermöglichen, sollten die Länder die Impfzentren, die sie seit Ende September in Standby bereithalten, nun wieder startbereit machen", verdeutlichte Spahn gegenüber der "Rheinischen Post".