Wegen sexueller Belästigung: Klage gegen James Franco

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Wegen sexueller Belästigung: Klage gegen James Franco

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:17 / Günter Symbolbild Denis Makarenko / Shutterstock


An der Schule, für die die beiden Klägerinnen bis zu 300 US-Dollar Schulgebühren monatlich gezahlt haben sollen, habe es einen Leistungskurs für Sexszenen gegeben, den Franco persönlich unterrichtet haben soll - für eine weitere Gebühr von bis zu 750 US-Dollar. Für die Teilnahme an dem Kurs sollen Schülerinnen auf Videobändern vorgesprochen haben müssen. Die Bänder soll Franco später durchgesehen haben.

Die Klägerin Tither-Kaplan behauptet in der Klage zudem, sie habe über diesen Kurs eine Rolle in einem von Francos Filmen bekommen. Darin habe sie in einer Orgie-Szene mitgespielt, in der der Schauspieler den Plastikschutz von den Geschlechtsteilen der Schauspielerinnen entfernt haben soll, während er Oralverkehr mit ihnen simulierte.

Franco verteidigt sich

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Franco mit solchen Anschuldigungen konfrontiert sieht. Sarah Tither-Kaplan hatte dem Schauspieler bereits im Januar 2018 in der "Los Angeles Times" vorgeworfen, sich ihr und anderen Frauen gegenüber anzüglich verhalten zu haben. Damals hatte Franco bei einem Auftritt in Stephen Colberts "Light Night Show" erklärt: "Wenn ich etwas falsch gemacht habe, werde ich das wieder gut machen. Ich muss es einfach."

Über seinen Anwalt hat sich der Schauspieler inzwischen zu der Klage geäußert. Die Vorwürfe seien alt und bereits wiederlegt, heißt es in einer Stellungnahme, die der "Hollywood Reporter" zitiert. "James wird sich nicht nur voll und ganz verteidigen, sondern auch Schadensersatz von den Klägerinnen und ihren Anwälten verlangen, weil sie diese skurrile Klage nur eingereicht haben, um Aufmerksamkeit zu erhaschen."