Corona-Infektion trotz Impfung - Sind Sie gefährdet? Diese Menschen trifft es häufig!

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Corona-Infektion trotz Impfung - Sind Sie gefährdet? Diese Menschen trifft es häufig!

News (1 / 1) 26.10.2022 23:33 / Tim Symbolbild imago


Über 66 Prozent der Menschen in Deutschland sind komplett gegen Covid-19 geimpft worden. Unter den volljährigen Menschen soll der Impfanteil gar zwischen 80 und 84 Prozent liege. Trotz dieser hoffnungsvollen Zahlen steigen die Tendenzen bei den Inzidenzwerten weiter an. Mittlerweile liegt die Inzidenz bundesweit wieder bei 110.

Zahl der Impfdurchbrüche nimmt deutlich zu

Einer der Gründe, warum die Inzidenzen in die Höhe schießen, ist neben der Erkrankung von ungeimpften Menschen auch die Tatsache, dass die Zahl der registrierten Impfdurchbrüche weiter ansteigt. Bisher verzeichnet das Robert-Koch-Institut RKI 95.487 gemeldete und bestätigte Impfdurchbrüche. Dies entspricht einem Anteil von 0,17 Prozent, da insgesamt 54 Millionen Bundesbürger geimpft worden sind. Allerdings hat sich dieses Zahl in den letzten Wochen deutlich erhöht. Das es zu Impfdurchbrüchen kommen würde, ist derweil keine Überraschung. Denn keiner der Impfstoffe bietet eine "sterile Immunität“. Dies bedeutet, dass die Impfstoffe keine 100-prozentige Wirkung erreichen. Ein Teil der Geimpften wird also trotzdem erkranken, dann aber in den meisten Fällen einen milden oder gar asymptomatischen Verlauf haben. Generell spricht man von einem Impfdurchbruch, wenn ein vollständig geimpfter Patient mindestens 14 Tage nach der 2. Impfung am Coronavirus erkrankt und tatsächlich Krankheitssymptome entwickelt.

Risiko auf einen Impfdurchbruch steigt mit höherem Alter

Wie es scheint, steigt die Gefahr auf einen Impfdurchbruch auch tatsächlich mit einem höheren Alter. Die Zahlen des RKI gehen davon aus, dass die Schutzwirkung in der Gruppe der 18 bis 59-Jährigen vor einer Ansteckung bei 83 Prozent liegt. Bei Menschen über 60 Jahren sinkt der Schutz dann auf 81 Prozent ab. Nimmt man den Zeitraum der letzten Wochen, dann liegt der Impfschutz bei 76 Prozent für die Altersgruppe 18 bis 59 Jahre und 75 Prozent für die Altersgruppe über 60 Jahre. Die Zahl der Impfdurchbrüche steigt nach Meinung des RKI auch deshalb immer weiter an, weil sich immer mehr Menschen gegen das Virus impfen lassen. "Dass im Laufe der Zeit mehr Impfdurchbrüche verzeichnet werden, ist erwartbar, da generell immer mehr Menschen geimpft sind und sich SARS-CoV-2 derzeit wieder vermehrt ausbreitet. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, als vollständig geimpfte Person mit dem Virus in Kontakt zu kommen“, schreibt das RKI deshalb in seinem Wochenbericht.