"Die Höhle der Löwen": Wiederholungsgründer macht die Löwen wütend

Seite 2 / 2

"Die Höhle der Löwen": Wiederholungsgründer macht die Löwen wütend

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:16 / Angela Symbolbild TVNOW / Bernd-Michael Maurer


Campen ist ein großer Spaß für Frischluft-Freunde. Weniger spaßig ist für die meisten das Leeren der Camping-Toilette, die irgendwann mal sauber gemacht werden muss. Simon und Ralf haben sich dieses Problems angenommen und den "Camping Butler", einen Vollautomaten entwickelt, der die Reinigung von Camping-Toiletten-Kassetten übernimmt. Beim Austausch der Kassetten soll man so keinen unangenehmen Gerüchen mehr ausgesetzt sein. Für 200.000 Euro sind die Löwen dabei. zehn Prozent bieten sie. "Mit uns machen Sie das große Geschäft", locken die Gründer.

Dagmar Wöhrl ist kein Campingfan. "Man sollte mit Herzblut dabei sein, daher bin ich raus." Frank Thelen findet das Thema auch nicht sonderlich spannend und beißt nicht an. Carsten Maschmeyer fragt nach dem Businessplan. Genaue Zahlen haben die Gründer allerdings noch nicht. Maschmeyer steigt daher aus. "Die Idee finde ich toll, aber ich bin raus." Die Schwäche bei den Zahlen schreckt auch Judith Williams ab. Ohne Deal müssen die beiden Gründer gehen.

Ralf Dümmel und die geheimnisvolle Welt der Damenschuhe

Apropos gehen: Nach einem Tag in hohen Schuhen können die Füße am Abend wehtun. Im schlimmsten Fall könnten ungesunde Schuhe sogar zu einer Verkrümmung des großen Zehs führen. Gründerin Sarita hat eine Tendenz zu dieser Zehenverkrümmung und daher "GoBunion" entwickelt. Optisch ganz normale Strümpfe, aber im Inneren befindet sich ein Softgel-Zehentrenner, um den Schmerz zu lindern und die Krümmung zu entlasten. 150.000 Euro bräuchte die Gründerin und bietet dafür 15 Prozent. Neun von zehn Frauen hätten das Problem, klärt die Gründerin auf. Zehn Millionen allein in Deutschland.

Carsten Maschmeyer steigt gleich aus. Der Vertrieb sei noch am Anfang, das Produkt zu teuer. Der Medizinbereich ist nicht die Welt von Dagmar Wöhrl. Nils Glagau kann sich nicht in die Welt der Frauenschuhe hineinversetzen. Georg Kofler ist vermutlich auch nicht in der Welt der High Heels unterwegs, will aber trotzdem investieren. "Ich würde meine Chips auf Sie setzen, gehe auf Verdacht mit und biete 150.000 für 49 Prozent." Auch Ralf Dümmel wittert Potenzial. "Ich würde es mit Ihnen groß machen wollen, mache das gleiche Angebot: 150.000 für 49 Prozent." Und den Deal bekommt: Ralf Dümmel. "Er war mein absoluter Favorit", freut sich die Gründerin.