Kaffee-Mythen im Check: Sechs Wahrheiten über das Getränk

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Kaffee-Mythen im Check: Sechs Wahrheiten über das Getränk

Stars (2 / 1) 28.12.2020 17:16 / Torben Symbolbild Shutterstock


4. Kaffee macht süchtig

Viele Menschen haben das Gefühl, von Kaffee abhängig zu sein. Ohne eine oder mehrere Tassen läuft bei ihnen gar nichts. Es stimmt, dass sich der Körper an eine regelmäßige Koffeinzufuhr gewöhnt. Und wer ihn plötzlich weglässt, kann Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen bekommen. Doch eine Sucht im medizinischen Sinne ist das noch lange nicht. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO gilt Kaffee nicht als Droge. Der Grund: Es wird beim Konsum kein Dopamin, also kein Glücksbotenstoff ausgeschüttet.

5. Kaffee verfärbt die Zähne

Dabei handelt es sich leider um etwas Wahres. Denn wer viel Kaffee trinkt, kann davon tatsächlich bräunliche oder gelbliche Verfärbungen auf den Zähnen bekommen. Der Grund: Der Farbstoff aus dem Kaffee setzt sich genau wie bei Tee oder Rotwein an den rauen Stellen der Zähne ab. Was dagegen hilft? Eine professionelle Zahnreinigung alle sechs Monate.

6. Schwangere dürften keinen Kaffee trinken

Ja und Nein. Denn Koffein gelangt in das Blut des Ungeborenen und es gibt viele Hinweise, dass hohe Dosen von Kaffee dem Kind schaden oder eine Fehlgeburt auslösen können. In der Schwangerschaft ist Kaffee allerdings nicht gänzlich verboten. Die meisten Mediziner gehen jedoch davon aus, dass zwei normal große Tassen pro Tag dem Kind nicht schaden. Denn die enthaltende Menge an Koffein übersteigt nicht die empfohlene Grenzdosis von 200 Milligramm pro Tag.