Zum Weltherztag: Mit diesen Tipps schützen Sie Ihr Herz

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Zum Weltherztag: Mit diesen Tipps schützen Sie Ihr Herz

Stars (1 / 1) 28.12.2020 17:15 / Olga Symbolbild Jacob Lund/Shutterstock.com


Umfrage: Deutsche informieren sich kaum

Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen seit Jahren unangefochten die Todesstatistiken an - und doch wissen die Deutschen erschreckend wenig über das Thema Herzgesundheit. Nur wenige Deutsche wurden jemals von Ihrem Arzt darüber informiert oder kennen beispielsweise die Symptome der weitverbreiteten Herzschwäche - das zeigt eine aktuelle Umfrage. Mit den folgenden Tipps kann jeder seinem Herzen etwas Gutes tun.

Am 29. September ist Weltherztag. Seit 2010 informieren an diesem Tag weltweit Veranstaltungen über das Thema Herzgesundheit. Wie wichtig Aufklärung ist, zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Kantar Emnid: 44 Prozent der Deutschen haben sich demnach noch nie von sich aus zum Thema Herzgesundheit erkundigt. Von einem Arzt wurden sogar nur neun Prozent der Befragten schon einmal darüber informiert. Auch hinsichtlich der Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen herrscht Aufklärungsbedarf: Jeder Fünfte weiß beispielsweise nicht, dass eine Herzschwäche, medizinisch Herzinsuffizienz, lebensbedrohlich sein kann, so das Umfrageergebnis.

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Die gute Nachricht: Jeder hat tagtäglich aufs Neue die Chance, etwas für die Herzgesundheit zu tun. Mit einer gesunden Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse macht man nicht nur dem Herzen eine Freude: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist, tut dem ganzen Körper gut. Außerdem sollte man nicht nur darauf achten, was man isst, sondern auch, wie viel. Übergewicht ist ein Risikofaktor für viele Erkrankungen und begünstigt beispielsweise die Entwicklung einer Herzinsuffizienz und von Diabetes Typ 2, zudem belastet es auf Dauer die Gelenke.

Jeder Schritt zählt

Mit regelmäßiger Bewegung leistet man ebenfalls einen großen Beitrag für die Herzgesundheit. Gemeint ist nicht nur der wöchentliche Sport im Verein oder die Joggingrunde nach Feierabend. Schon kleine Aktivitäten im Alltag helfen: Die Treppe ins Büro statt des Fahrstuhls zu nehmen, auf dem Heimweg eine Station früher aus Bus oder Bahn auszusteigen und den Rest zu laufen, oder noch besser: den ganzen Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückzulegen.